30.04.2021, 05:40   #1

Administrator

Welches ist das bessere Bildbearbeitungsprogramm zum Einstieg?

Adobe Photoshop/Lightroom vs DXO Photolab?

Welches ist eurer Meinung nach das bessere Bildbearbeitungsprogramm für den Einstieg? ...oder gibt es bessere(!) Alternativen? Wie würdet ihr jemanden beraten, der keines der 2 Programme kennt? Welches sollte er/sie nehmen? Sollte man sich gleich in die Komplexität stürzen? Oder lohnt sich ein späterer Umstieg?

30.04.2021, 13:35   #2
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Nutze Photoshop und Lightroom bereits seit vielen Jahren. Mit dem Abo Model, was ich zwangsweise nutze, bin ich immer noch nicht zufrieden. Dies hat dazu geführt, dass meine Suche nach alternativen begonnen hat.

Nebenbei, wenn die Zeit es zulässt, arbeite ich mich in Affinity Photo und CaptureOne ein. Beides sind Programme die ohne Abo Model auskommen.

CaptureOne halte ich mittlerweile für den besseren RAW Entwickler und auch die Bildverwaltung ist gut gelöst, somit ist diese Software für mich bereits ein gelungener Ersatz für Lightroom.

Affinity Photo wird immer besser und die Hoffnung das dieses Programm Photoshop in Zukunft ersetzen kann ist groß.

Eine Entscheidung welche Programme man nutzen kann ist nicht leicht. Da hier einige Faktoren eine Rolle spielen.

- berufliche oder private Nutzung

- gelegentliche oder häufige Nutzung

- eigene technische Ausrüstung

- Kosten

Ein Umstieg von einem Programm zu einem anderen ist immer mit viel Zeit und Mühe verbunden, je nach Nutzung. Optimal wenn sich das vermeiden lässt.

Für Neueinsteiger sehe ich eine gute Wahl bei Affinity Photo, preislich liegt das Programm bei 55.-, aktuell (30.04.21) mit Rabatt bei 28.-

Wer eine Bildverwaltung benötigt, mit RAW Entwicklung, ist mit CaptureOne sehr gut beraten. Nur der Preis liegt bei 349.-, was zwar berechtigt aber nicht jeder bereit ist auszugeben. Alternativ könnte hier auch Luminar 4 von Skylum sein, welches für 89.- zu bekommen ist.

01.05.2021, 16:52   #3

Hobbyfotograf

Die Frage könnte auch lauten, mit welchen Programm habt ihr den so angefangen.
Bei mir war es Magix, dann Gimp, Aurora, Picasa, usw.
Heute nutze ich vorrangig Lightroom und PS im Abbo.
Ich finde es gibt mittlerweile sehr gute Anleitungen dazu zbp von Stefan Schäfer. Kann ich nur Empfehlen.
Ich glaube da muß jeder mit seinen Bedürfnissen selbst hinein wachsen.
Einfach vieles Probieren, Probieren und nochmals Probieren.
10.09.2021, 22:30   #4

Hobbyfotograf

Einen völlig unbedarften Bildbearbeitungsneuling würde ich tatsächlich zu Luminar von Skylum raten. 
Und wenn es etwas mehr in Composing gehen soll, wäre alleine wegen dem unverschämt günstigen Preis „Affintity Photo“ meine erste Wahl👍🏻
18.12.2021, 18:51   #5

Nachdem ich beim Einstieg in die Digitalphotographie LR 1.0 hatte und mit dem Umstieg auf eine Kamera mit KB Sensor eine Version brauchte die die neue Kamera unterstützt auch noch LR 3.0 kaufte habe ich seit einigen Jahren nur noch Freeware in Nutzung. Das liegt aber auch an dem wechsel beim Betriebssystem zu Linix.
Darktable bietet eigentlich alles was ich brauche. Wenn das nicht reicht gibt es noch Gimp.

 

22.12.2021, 19:59   #6

Hobbyfotograf

Ich denke, das ist schwer zu sagen - Es kommt immer darauf an, was man mit dem Programm machen will. Ist die Bearbeitung wichtiger oder die Verwaltung der Bilder?
Ich habe damals mit LR3 angefangen, weil ich eine gute Verwaltung gesucht habe und bin seit geraumer Zeit auf das Abomodell umgestiegen. Für mich bietet LR alles, was ich brauche, es ist gut strukturiert und man kann sich recht einfach darin einarbeiten. Dazu gibt es eine Vielzahl von Tutorials bei YouTube. Für Einsteiger ist sicherlich auch noch Luminar eine sehr gute Alternative, wobei ich die Verwaltung von LR noch immer besser finde.
26.12.2021, 16:26   #7

Profifotograf

ich denke das umfangreichste und am besten funktionierende Programm ist Photoshop. Ich für meinen Teil nutze meisten Adobe Bridge, weil es kompakter ist und alle bietet, was ich als Bearbeitungsmuffel benötige. Umfangreich heisst aber auch wieder unübersichtlicher und schwerer zu bedienen für Neulinge, insbesondere wenn man keine Lust und Zeit hat sich umfangreich einzulesen.
27.12.2021, 14:24   #8
Ich bin großer Lightroom-Fan, ist mittlerweile wirklich ziemlich "mächtig" geworden.
Für Einsteiger würde ich Luminar AI oder das neue (kommt demnächst) Luminar Neo empfehlen. Ich nutzte nebenbei noch das alte Luninar 4 und warte auf Neo, eine wirklich gut bezahlbare und qualitativ hochwertige Lösung für die Bildbearbeitung.
27.12.2021, 21:39   #9

Hobbyfotograf

@Thomas Gahr

Ich arbeite seit nunmehr drei Jahren mit Affinity Photo und kann nur bestätigen, daß das Programm immer besser wird. Zwar verfügt es immer noch nicht über eine Bibliothek, was eigentlich schon lange angekündigt war, ich kann damit aber gut leben.
Das Programm hat das Aussehen von Photoshop, und ist diesem auch nur geringfügig unterlegen, was die Funktionen anbelangt. Ich hatte es seinerzeit zum Sonderpreis von 37 Euro in einer Aktion erworben.
Verglichen mit Photoshop im Abomodell geradezu ein Schnäppchenpreis.
Es gibt regelmäßige Updates mit kleinen Veränderungen, so wie Einpflege neuer Kameras. Und selbst die Nik-Collection läßt sich ins Programm integrieren. Und auch die ICC-Profile meiner Labore nimmt das Programm.

Skylum hat vor Weihnachten die Auslaufversion Luminar 4.3.3 zum kostenlosen Nutzen ins Netz gestellt.
Ich habe mir aus Vergleichsgründen das Programm installiert und getestet. Der Aufbau ist gerade für Anfänger fast schon ideal, weil die Oberfläche sehr übersichtlich gehalten ist. Ein Anfänger fängt ja nicht gleich mit Ebenen an. Und die Looks kommen Anfängern auch entgegen.
Die Looks sind auf der einen Seite zwar praktisch, verführen allerdings auch zur Bequemlichkeit. Da kommt sehr schnell der Wunsch nach neuen Looks auf, die aber käuflich erworben werden müssen.
Und das geht schnell ins Geld.

Die Sache mit Luminar hat aber auch einige Haken die da sind: Für Skylumkunden gibt es Programmupgrades auf die neuere Version nicht zum Sonderpreis. Wenn die Updatephase der erworbenen Software abgelaufen ist, dann kommen keine neuen Funktionen mehr per Update.
Wenn ich also neue Funktionen benötige, dann muß ich den vollen Preis bezahlen. Finde ich nicht sehr fair von Skylum.
Darüber hinaus sollen laut meiner Recherche die erworbenen Looks der Vorgängerversion nicht mit der neuen Software kompatibel sein. Sprich: Meine Looks von Luminar 3, 4 sind mit Luminar AI oder dem kommenden Luminar Neo nicht kompatibel. Schlecht gelöst von Skylum.

Dem Programm ist anzumerken, daß hier starke Eingriffe von der KI vorgenommen werden. Kann man mögen, oder auch nicht. Ich habe für mich beschlossen, Affinity Photo die Stange zu halten.
Das Modell Skylum erinnert mich doch stark an die Geschäftsmodelle von Adobe und Microsoft.
Kaum läuft die Software fehlerfrei, kommen irgendwelche Änderungen.

Da würde ich dem Anfänger doch eher noch zu Photoshop Essentials raten, das in der 2022er Version wohl schon KI eingebaut hat, welches dem Anfänger die Bearbeitung erleichtern soll. Erfahrungen habe ich damit jedoch nicht gewonnen. Nach langen Jahren der Arbeit mit Lightroom 5 erkennt die Software wegen fehlender Pflege des Programms die neuen Kameras seit 2018 nicht mehr.
Bye bye Adobe...

12.01.2022, 11:45   #10
Ich habe in der digitalen Bildbearbeitung mit Photoshop 3 begonnen, habe Adobe über Jahre die Treue gehalten und habe damals sogar noch die CS6 käuflich erworben. Damit arbeite ich zum Teil auch noch heute, besonders mit Premiere Pro. Die anderen Programme der CS6 verwaisen zusehends. Bezüglich Photoshop muß ich leider wegen fehlenden Supports für Camera RAW meine RAW-Bilder erst in das DNG Format konvertieren, um es dann in Photoshop bearbeiten zu können. Als das Abo-Modell begann, sah ich mich langsam nach Alternativen um und fand in Affinity Photo, Affinity Designer und Affinity Publisher sehr gute. Durch die Studio-Schnittstelle arbeiten alle drei Programme sehr eng zusammen und man kann einen super Workflow entwickeln und dass für ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Zusätzlich arbeite ich mit DxO Photolab5 und bin sehr zufrieden. Die NIK Collektion von DxO lässt sich ganz unkompliziert in Affinity Photo als PlugIn einbinden, ebenso wie Luminar 3, Flex oder 4. So wird der Funktionsumfang von Affinity Photo wesentlich erhöht und es bleiben wenig Wünsche offen. Eine Bibliothek habe ich mir mit meiner ganz normalen Ablage selbst entwickelt und benutze dafür den Fast Stone Image Viewer. Das reicht mir aus. Wozu brauche ich denn neben meiner Ablage noch etliche Kataloge, die mir Adobe irgendwie vorschreibt?
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