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Wir sitzen jeden Nachmittag auf der Wäscheleine. Mama links. Papa daneben.
Dann kommt ER, unser großer Bruder. Er ist nicht nur größer, er ist riesig.
Er hat eine Frisur wie nach einem Gewitter und schaut meistens so, als hätte er vergessen, was er eigentlich wollte.
„Warum ist er so groß?“ habe ich Mama mal gefragt.
Mama sagte: „Er hatte immer guten Appetit.“ Das stimmt.
Wenn Mama mit einem Wurm kam, war er plötzlich doppelt so schnell wie wir.
Und wenn zwei Würmer kamen, war er dreimal so schnell.
„Ich habe einfach Talent,“ sagt er dann und schaut doof in die Gegend.
Papa sagt immer: „Größe ist Verantwortung.“
Unser großer Bruder nickt dann ernst.
Und frisst den nächsten Wurm.
Die drei Kleinen rechts beobachten ihn genau.
Man weiß ja nie.
Aber wenn abends der Wind geht und es ein bisschen wackelt auf der Leine, rutschen wir trotzdem näher zu ihm.
Er ist vielleicht komisch, und sehr groß.
Und nimmt uns ständig das Futter weg, aber wenn ein Schatten über den Garten zieht, ist er der Erste, der sich breit macht.
Und dann sind wir ehrlich gesagt ganz froh,
dass unser großer Bruder so groß geworden ist.
Unser großer Bruder!
Wir sitzen jeden Nachmittag auf der Wäscheleine. Mama links. Papa daneben.Dann kommt ER, unser großer Bruder. Er ist nicht nur größer, er ist riesig.
Er hat eine Frisur wie nach einem Gewitter und schaut meistens so, als hätte er vergessen, was er eigentlich wollte.
„Warum ist er so groß?“ habe ich Mama mal gefragt.
Mama sagte: „Er hatte immer guten Appetit.“ Das stimmt.
Wenn Mama mit einem Wurm kam, war er plötzlich doppelt so schnell wie wir.
Und wenn zwei Würmer kamen, war er dreimal so schnell.
„Ich habe einfach Talent,“ sagt er dann und schaut doof in die Gegend.
Papa sagt immer: „Größe ist Verantwortung.“
Unser großer Bruder nickt dann ernst.
Und frisst den nächsten Wurm.
Die drei Kleinen rechts beobachten ihn genau.
Man weiß ja nie.
Aber wenn abends der Wind geht und es ein bisschen wackelt auf der Leine, rutschen wir trotzdem näher zu ihm.
Er ist vielleicht komisch, und sehr groß.
Und nimmt uns ständig das Futter weg, aber wenn ein Schatten über den Garten zieht, ist er der Erste, der sich breit macht.
Und dann sind wir ehrlich gesagt ganz froh,
dass unser großer Bruder so groß geworden ist.