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    vor 43 Minuten

    Wespenspinne (Argiope bruennichi) auf Kokon
    Die Königin der Webkunst und des Überlebens: Die Wespenspinne! 🕷️🟡⚫️
    Auf den faszinierenden Makroaufnahmen zeigt sich eine der prächtigsten und farbenfreudigsten Spinnenarten unserer Breiten: Die Wespenspinne (Argiope bruennichi), die aufgrund ihrer auffälligen, schwarz-gelben Warnfärbung auch als …
    Die Königin der Webkunst und des Überlebens: Die Wespenspinne! 🕷️🟡⚫️
    Auf den faszinierenden Makroaufnahmen zeigt sich eine der prächtigsten und farbenfreudigsten Spinnenarten unserer Breiten: Die Wespenspinne (Argiope bruennichi), die aufgrund ihrer auffälligen, schwarz-gelben Warnfärbung auch als Zebraspinne bekannt ist. Ursprünglich eine reine Art wärmerer, mediterraner Regionen, hat sie sich im Zuge klimatischer Veränderungen längst in ganz Mitteleuropa ausgebreitet und begeistert Naturfotografen sowie Biologen gleichermaßen durch ihre spektakuläre Biologie.
    Allgemeine Biologie und Lebensraum:
    Die Wespenspinne gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae). Charakteristisch für die Art ist der deutliche Sexualdimorphismus. Während die großen Weibchen mit ihrer leuchtend gelb-schwarz gebänderten Hinterleibszeichnung und dem silbernen Brustpanzer unverkennbar sind, fallen die Männchen extrem klein, unauffällig und gräulich aus. Sie bevorzugen offene, sonnige Graslandschaften, Feuchtwiesen, Brachflächen und hochwüchsige Staudenfluren, wo sie ihre großen Netze in Bodennähe spannen.
    Faszinierende und wenig bekannte Spezialfakten:
    • Das genetische Zickzack-Mysterium (Stabiliment): Im Zentrum ihres Radnetzes webt die Wespenspinne ein dickes, zickzackförmiges Seidenband. Früher glaubte man, es diene zur Stabilisierung. Heute weiß die Verhaltensbiologie, dass dieses Band ultraviolettes Licht reflektiert, um Insekten als nektarreiche Blüte anzulocken. Das Faszinierende daran: Wissenschaftliche Versuche zeigten, dass Wespenspinnen, die im Labor komplett ohne UV-Licht aufgezogen werden, dieses Muster trotzdem exakt so bauen. Es ist so tief in ihren Genen verankert wie ein reiner Atemreflex, selbst wenn es in einer sterilen Umgebung völlig nutzlos ist.
    • Der brutale Keuschheitsgürtel (Genital-Pfropfen): Das Liebesleben der Wespenspinne ist extrem kompromisslos. Das Männchen besitzt zwei Paarungsbeine (Pedipalpen). Um zu verhindern, dass nach ihm andere Männchen das Weibchen befruchten, wendet es eine radikale Taktik an: Es bricht sich während des Sex absichtlich die Spitze seines Paarungsorgans ab und lässt sie im Weibchen stecken. Dieses abgebrochene Stück funktioniert wie ein biologischer Korken beziehungsweise Keuschheitsgürtel und verstopft die Geschlechtsöffnung des Weibchens dauerhaft. Da das Männchen zwei dieser Organe besitzt, kann es sich im Idealfall maximal zweimal im Leben paaren, falls es das erste Mal überhaupt überlebt.
    • Heimliche Liebesabenteuer mit Teenagern: Weil das Risiko, gefressen zu werden, bei einer ausgewachsenen Wespenspinnen-Dame extrem hoch ist, haben einige Männchen eine feige, aber hochgradig clevere Überlebensstrategie entwickelt. Sie lauern am Netz von noch nicht ganz ausgewachsenen Teenager-Weibchen. Genau in der Minute, in der sich das Weibchen das letzte Mal häutet, schlägt das Männchen zu. Da die Haut und vor allem die Cheliceren des Weibchens direkt nach der Häutung noch völlig weich und gummiartig sind, kann sie das Männchen beim besten Willen nicht beißen oder fressen. So vollzieht sich die Paarung in absoluter Sicherheit.
    • Die tödliche Partnerwahl und das sexuelle Kannibalismus-Risiko: Bei ausgewachsenen Tieren ist die Fortpflanzung ein dramatisches Überlebensspiel. Das winzige Männchen nähert sich der riesigen Dame vorsichtig und muss seine Spermien in einer blitzschnellen Bewegung übertragen. Häufig kommt es direkt im Anschluss zum sexuellen Kannibalismus. Paradoxerweise erhöht dies sogar den Fortpflanzungserfolg des Männchens, da die Extraportion Nährstoffe direkt in die Eientwicklung fließt und das Weibchen nach einer erfolgreichen Paarung seltener Artgenossen anlockt.
    • Der Tornado-Verteidigungstrick (Netzschwingen): Wenn ein Feind wie ein Vogel oder ein Mensch der Wespenspinne zu nahe kommt, ergreift sie nicht die Flucht. Stattdessen nutzt sie einen optischen Täuschungstrick: Sie fängt an, sich im Netz extrem schnell und heftig vor und zurück zu schaukeln. Weil das Netz stark vibriert und sie selbst rasant schwingt, verschwimmen ihre gelb-schwarzen Konturen für den Angreifer komplett. Die Spinne wird innerhalb von Sekundenbruchteilen optisch quasi unsichtbar oder wirkt wie ein großer, unscharfer Fleck, was Angreifer massiv verwirrt.
    • Das bakterielle Geheimnis ihrer Invasion: Forscher der Universität Greifswald haben vor einigen Jahren ein großes Rätsel gelöst: Warum breitet sich die Wespenspinne, die aus dem warmen Mittelmeerraum stammt, so rasant im kühlen Norden aus? Sie entdeckten ein völlig neues, namenloses Bakterium mit dem Spitznamen „DUSA“, das in über 90 Prozent aller Wespenspinnen lebt. Dieses Bakterium wird von der Mutter an die Babys weitervererbt und verändert vermutlich den Stoffwechsel so massiv, dass die Spinne eisige Winter problemlos überlebt. Sie reist quasi mit einem eingebauten Klimaanlagen-Bakterium.
    • Fliegende Babys und die Meisterleistung des Kokonbaus: Die auf den Aufnahmen sichtbare, kugel
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  • Erich Kremer Fotos hat ein Foto geteilt.
    vor etwa einer Stunde

    Der Mann und sein Hund
    Ein Rentner führt seinen Hund aus.
  • Karl G Vock Fotos hat ein Foto geteilt.
    vor 3 Stunden

    Stille am Teich
    Mal eine SW-Konvertierung.
  • Karl G Vock Fotos hat ein Foto geteilt.
    vor 3 Stunden

    Kopfstand
    Eine Schwebfliege beim Blütenbesuch.
  • Jens Grigoleit Fotos hat ein Foto geteilt.
    vor 4 Stunden

    Nur mal so
    Beauty dish mal ausprobiert.
  • Volker Birke Fotos hat ein Foto geteilt.
    vor 5 Stunden

    Steinhuder Meer
    Steinhuder Meer im Herbst, am Morgen, in Mardorf - im Morgennebel! Aufgenommen an der Weißen Düne in Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres!
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    • Volker Birke Fotos hat ein Foto geteilt.
      vor 5 Stunden

      Rerik
      Rerik, Ostsee
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      • Angela Löwe Fotos hat ein Foto geteilt.
        vor 5 Stunden

        Lichtspiele
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        • Volker Birke Fotos hat ein Foto geteilt.
          vor 5 Stunden

          Henley Beach
          Aufgenommen am Henley Beach, an der Einmündung des Torrens River in den südlichen Ozean (Indischer Ozean bei Adelaide, Australien), im Sommer (auf der südlichen Halbkugel) während eines fantastischen Sonnenuntergangs (mit Blick nach Westen) auf das Meer hinaus!
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          • Harald Klar Fotos hat ein Foto geteilt.
            vor 5 Stunden

            Neugierig
            Ich hatte mich an der Ruhr postiert und den Fluss im Auge, als dieser kleine Kerl sich neugierig auf den Baumstamm direkt hinter mir fast drei Minuten lang aufhielt und mich beobachtete.
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            • Erich Der Alte Schwede Fotos hat ein Foto geteilt.
              vor 6 Stunden

              Wing
              Ein sehr altes Fluggerät.
            • Eric Dittmann Fotos hat ein Foto geteilt.
              vor 6 Stunden

              The Star
              Das Thema dieses Shootings hieß:
              "Eine Blume als Star im Rampenlicht"
              Ich habe versucht die Pusteblume als Ballerina zu fotografieren ...
              Gefällt sie Euch?