Tags nun überflüssig
Die Tag Funktionen werden nach und nach entfernt. Beim Tagesthema, Foto-Upload und Ordner Erstellung sind nun auch keine Tags mehr nötig. Das ist kein Rückschritt, sondern ein konsequenter nächster Schritt hin zu einem natürlicheren Umgang mit Inhalten.
Warum es diesen Schritt gibt
Der Verzicht auf Tags ist also eine bewusste Weiterentwicklung. Tags waren früher notwendig, weil die Software Inhalte nicht wirklich verstehen konnte. Doch moderne Systeme können Inhalte heute in natürlicher Sprache erfassen und entsprechend einordnen. Damit sind künstliche Hilfskonstrukte wie Tags überflüssig.
Tags waren eine technische Notlösung
Tags entstanden zu einer Zeit, in der Bilder und Texte nicht analysiert werden konnten. Einzelne Stichwörter sollten eine zusammenfassende Beschreibung darstellen. In der Praxis führte das oft zu Frust: unterschiedliche Schreibweisen, Synonyme, Mehrdeutigkeiten oder unklare Begriffe sorgten dafür, dass relevante Fotos trotz Tagging nicht gefunden wurden und sich alles chaotisch anfühlte. Zudem konnte der Kontext von Inhalten durch irrelevante Tags verfälscht werden, was wiederum zu irrelevanten Ergebnissen und somit zu Userfrust führte.
Titel und Beschreibung sind aussagekräftiger
Das Bild selbst, ein sinnvoller Titel und eine kurze Beschreibung liefern Kontext, Stimmung und tatsächlichen Inhalt eines Fotos. Moderne Such- und Filtersysteme werten Bilder und ganze Texte aus, erkennen Zusammenhänge und verstehen Inhalte deutlich zuverlässiger als eine lose Sammlung von Stichwörtern. Solche kontextuell verknüpfte Informationen transportieren mehr und vor allem realere Information als einzelne Keywords.
Weniger Aufwand, mehr Nutzen
Tagging kostete Zeit und erzeugt zusätzliche Arbeit beim Upload. Der Verzicht auf Tags bedeutet schnellere Uploads, bessere Auffindbarkeit durch KI-basierte Analyse und keine Abhängigkeit von zufälligen oder unvollständigen Angaben. Das schafft mehr Raum für das Wesentliche: Fotografie.
So, wie Menschen denken
Menschen denken und sprechen in Sätzen, nicht in Stichwortlisten. Genau darauf ist der Photoclub ausgelegt. Du beschreibst dein Foto so, wie du es einem anderen Fotografen erzählen würdest. Ganz natürlich. Die technische Erfassung übernimmt das System im Hintergrund.
Fokus zurück auf die Bilder
Ohne technische Pflichtarbeit rückt deine Fotografie wieder ein Stück mehr in den Mittelpunkt. Bilder zeigen, Bilder betrachten und sich darüber austauschen – ohne viele Formulare und Zusatzfelder. Der Verzicht auf Tags ist Teil einer langfristigen Ausrichtung, Inhalte intuitiv zu erfassen und zuverlässig auffindbar zu machen. Manchmal ist Weglassen der sinnvollste Schritt nach vorn.