Auch ich liebe mein Makro (Canon 100mm 2.8) für Portraits, aber auch gerne das 50mm 1.4 (quasi mein Immerdrauf). Schöne Unschärfe im Hintergrund erhältst du aber auch mit einem Zoom, zB. mit einem 70-200. Probier doch einfach mal deine Objektive aus und vergleiche die Resultate.
Je nachdem, was ich will. In den seltenen Fällen, wo ich Einzelporträts mache, nehme ich gerne das 50mm 1.8. Mag an mir liegen, bin definitiv kein Porträtexperte, aber mir gefällt dir Festbrennweite, da kann ich mich auf die Gestaltung besser konzentrieren. Noch dazu eine schöne Offenblende, zumindest bis 2.0/2.5 meiner Erfahrung nach. Ansonsten nehme tatsächlich gerne auch das große 100-400 Tele bei Porträts in der Landschaft. Aber wie gesagt, ich mache das grundsätzlich eher selten. Gruß, Korbi
Ich arbeite immer mit einer 70mm oder 90mm Festbrennweite. Die Blende richtet sich hierbei nach der Location. Im Studio mit Blitz kann man die Blende ruhig zu machen, da der Hintergrund meist neutral ist. Bei Außenaufnahmen ist sie meist ganz offen um den Hintergrund auszublenden. Da mache ich meist verschiedene Aufnahmen mit unterschiedlichen Blendenwerten.
gelandet. Alles Objektive mit Charakter für kleines Geld 😊 Ich fotografiere derzeit mit einer Fuji X-H1 / APS-C. Bei Kleinbild hätte ich wohl Probleme bei der noch kleineren Tiefenschärfe bei Offenblende manuell wirklich scharf zu stellen.
Die optimale Porzträt-Brennweite liegt bei 85 - 100 mm. Dieser Bereich bietet die ideale Perspektive ohne Verzerrungen, zeigt optimale Schärfe in der Linsentechnik und lässt sich ideal über die Blende mit Schärfe(Unschärfe steuern.
Allerdings braucht man bei dieser Brennweite einen grösseren Abstand ( bei Crops erst recht ), was gerade die Arbeit im Fotostudio erschwert. Desweiteren hat man mit diesen Brennweiten auch mehr persönlichen Abstand, man kommt den Menschen nicht so nahe, was für Vertrauensaufbau unbedingt notwendig ist. Ich persönlich bevorzuge das alte Nikkor 28-70 2,8, ein Hammer-Teil, welches einer Festbrennweite ebenbürtig ist, diverse Verzerrungen können in einem vernünftigen RAW Konverter schnell behoben werden......
Für Portraits habe ich folgende Objektive im Einsatz:
1. Nikon Z6 NIKKOR Z 50 mm 1:1,8 S 2. Nikon D7500 AF-S VR Micro-Nikkor 105 mm 1:2,8G IF-ED
Punkt 1: Ist in Kombi absolut Brillant und Knackscharf Punkt 2: Das Makro-Objektiv hat ebenfalls für das Preis-Leistung-Verhältnis eine richtig gute Brillanz.
Kommt auf das System und gewünschtem Bildlook an. An digitalem Kleinbild ist mein Lieblingsobjektiv das Summilux-M 50mm, oder für den besonderen Look das Leitz Summar 2,0/5cm, Canon 1,2/50mm oder neuerdings auch gerne das 7Artisans 1,1/50mm. Mein Summicron-M 2,0/90mm ist auch sehr schön, aber da ist man dann doch oft zu weit vom Model entfernt. Kommt halt darauf an, was man will, darum finde ich Empfehlungen diesbezüglich recht schwierig.
Ich stimme Dieter Zinn zu! Bei gestellten Portraits verwende ich das Nikon Micro Nikkor 105mm 1:2,8, bei "Zufallsfunden" habe ich i.d.R. mein Standardobjektiv das Tamron SP 24-70mm 1:2,8 Di VC USD G2 montiert und das klappt ganz gut. Bei Brennweiten unter 55mm (Vollformat) wird das Gesicht verzerrt (Nase groß, Ohren klein), bei Brennweiten über 100mm wird es flacher. Freistellung geht bei längeren Brennweiten besser, deshalb können auch mal 200mm angebracht sein. Blenden die größer sind als 2,8 erfordern schon eine ruhige Hand und ein ruhiges Motiv, sonst sind die Augen aus der Schärfenebe (die ist gerade bei 100mm nur einige Zentimeter tief).
Soweit zur Technik, dazu kommt noch das Modell. Vertrauen aufzubauen schaffe ich auch noch bei 2m Abstand, das hat mit der Brennweite nichts zu tun. Bei Brennweiten unter 100mm ist man mit der Kamera sehr dicht am Modell, wenn dieses dann IN DIE KAMERA guckt, fokussieren die Augen bei Kopfportraits auf einen Abstand von vielleicht 1,5m (d.h. die Pupillen richten sich etwas nach innen, zur Nase hin). Wenn das Foto nachher bei z.B. Ausstellungen aus einem größeren Abstand betrachtet wird, erwartet der Betrachter einen Blick "ins Unendliche" (also mehr oder weniger parallele Augenstellung). Im Ergebnis sieht es aus, als schiele das Modell. Kann man nur schwer mit Photoshop ausgleichen, muss man bei der Aufnahme drauf achten.
Also: Brennweite von ca. 100mm (Vollformat) und Blende 2,8 passt in den meisten Fällen.
Da ich mich nun mal AUCH mit der Fotografie der Menschen beschäftige, hängt es, wie Jochen Petry schon treffend sagte: "Kommt auf das System und gewünschtem Bildlook an." , ab. Mein Telebereich liegt von 14-200mm.....alles 2,8er ...... Festbrennweite ist mir zu unvariabel, denn Portrait heisst nicht unbeding "Nur das Gesicht" .... somit zappel ich beim Arbeiten viel hin und her... Je nach Ideen, die gerade in meiner Birne kreisen, zappel ich auch mit dem Tele.....also muss es ein Tele sein, welches der Festbrennweite ebenbürtig ist, sonst wäre es kontraproduktiv...... alles weitere zeigt dann das Schooting...:-)
Tendenziell nicht so sehr Weitwinkel. 35/1.8, wenn ich mehr Umgebung mit aufs Bild haben möchte 50er nicht mein Ding 85/1.8 mein meistgenutztes Portrait-Objektiv 28-70/2.8 guter Allrounder auch für Portrait 70-180/2.8 auch total super, freistellen ab 130mm mit 2.8 ist echt klasse für Portrait
Ich nutze da verschieden Objektive, etwas langbrennweitiger, bei Offenblende gerne nur mittig scharf und bestehend aus mehreren sinnvoll zusammen gebauten Linsen. Ein Porträtobjektiv mit nur einer Linse habe ich nicht da.
Also, ich frage mich immer „Was will ich für ein Portrait?“ Soll es nur der Kopf sein, also ein natürliches Gesichtsportrait, so verwende ich die Brennweite 85mm. Meist mein EF 85mm f 1.4 L IS USM von Canon. Das bildet richtig scharf ab und hat ein ganz großartiges Bokeh. Bei Hundeportraits, oder wenn ich flexibel sein muss, also auf Hochzeiten, verwende ich das Canon RF 28-70mm f2.0 L USM. Das ist für den flexiblen Einsatz hervorragend geeignet und bildet so scharf ab wie alle Festbrennweiten die ich bisher in diesen Brennweitenbereich von Canon gehabt habe. Außerdem verwende ich es bei available Light Situationen, wenn zusätzliche Beleuchtung nicht erlaubt oder erwünscht ist. Seit ich diese Linse habe benötige ich in dem Brennweitenbereich keine andere mehr.
Vor allem hat man meist nicht die Zeit das Objektiv zu wechseln. Die Situation ist danach meistens weg. Das 28-70 ist mit seinen 1,4 Kg zwar schwer, aber bei situativen Shoots unersetzlich LG Didi