Der unerschütterliche Dieter, Dieter war ein Kanarienvogel mit einer großen Mission: Er wollte der nächste Superstar am Pophimmel des Hinterhofs werden. Während seine Kollegen, eine Truppe chronisch nervöser Blaumeisen und Spatzen, bei jedem fallenden Blatt in Ohnmacht fielen, konzentrierte sich Dieter voll und ganz auf seine Kunst.
Heute stand die Generalprobe auf dem alten Wäscheleinen-Seil an. Dieter schloss die Augen, holte tief Luft und schmetterte ein glasklares „Schiri-Pipi-Zirp“ in den Liegestuhl-Himmel.„Dieter! Hinter dir!“, krächzte Spatz Jürgen von links drüben, während seine Federn vor Angst im Wind zitterten.Dieter ignorierte das Feedback. Neidische Amateure, dachte er sich. Er setzte zur zweiten Strophe an, hielt die Augen fest geschlossen und traf die perfekte Kopfstimme.Direkt hinter ihm tauchte Findus auf. Findus war laut polizeilichem Steckbrief am Zaun ein berüchtigter „Serien-Kuschler“. Doch heute hatte Findus keine Lust auf sanftes Schnurren. Die lauten Töne der Vögel störten seinen Mittagsschlaf. Mit einem hämischen Grinsen und ausgefahrenen, messerscharfen Krallen kappte Findus mit einem gezielten Schnitt das Seil. Krrrkk-Sproing! Die vier panischen Vögel auf der linken Seite machten eine filmreife Bruchlandung im Efeubusch. Das Seil peitschte nach links weg. Nur Dieter merkte von all dem absolut gar nichts. Durch die plötzliche physikalische Dynamik des reißenden Seils flog er, immer noch mit geschlossenen Augen und tief im Gefühl seines Songs versunken, wie eine kleine gelbe Rakete kerzengerade nach oben.Als er im Sturzflug die Augen öffnete und sah, dass er sich mitten in der Luft befand, twitterte er stolz: „Seht ihr? Das nennt man Bühnenpräsenz!“ Findus schaute verdutzt hinterher und beschloss, dass dieser Vogel einfach zu verrückt zum Fressen war.
Kater Findus und die Tweedys KI-Info
Der unerschütterliche Dieter, Dieter war ein Kanarienvogel mit einer großen Mission: Er wollte der nächste Superstar am Pophimmel des Hinterhofs werden. Während seine Kollegen, eine Truppe chronisch nervöser Blaumeisen und Spatzen, bei jedem fallenden Blatt in Ohnmacht fielen, konzentrierte sich Dieter voll und ganz auf seine Kunst.Heute stand die Generalprobe auf dem alten Wäscheleinen-Seil an. Dieter schloss die Augen, holte tief Luft und schmetterte ein glasklares „Schiri-Pipi-Zirp“ in den Liegestuhl-Himmel.„Dieter! Hinter dir!“, krächzte Spatz Jürgen von links drüben, während seine Federn vor Angst im Wind zitterten.Dieter ignorierte das Feedback. Neidische Amateure, dachte er sich. Er setzte zur zweiten Strophe an, hielt die Augen fest geschlossen und traf die perfekte Kopfstimme.Direkt hinter ihm tauchte Findus auf. Findus war laut polizeilichem Steckbrief am Zaun ein berüchtigter „Serien-Kuschler“. Doch heute hatte Findus keine Lust auf sanftes Schnurren. Die lauten Töne der Vögel störten seinen Mittagsschlaf. Mit einem hämischen Grinsen und ausgefahrenen, messerscharfen Krallen kappte Findus mit einem gezielten Schnitt das Seil. Krrrkk-Sproing! Die vier panischen Vögel auf der linken Seite machten eine filmreife Bruchlandung im Efeubusch. Das Seil peitschte nach links weg. Nur Dieter merkte von all dem absolut gar nichts. Durch die plötzliche physikalische Dynamik des reißenden Seils flog er, immer noch mit geschlossenen Augen und tief im Gefühl seines Songs versunken, wie eine kleine gelbe Rakete kerzengerade nach oben.Als er im Sturzflug die Augen öffnete und sah, dass er sich mitten in der Luft befand, twitterte er stolz: „Seht ihr? Das nennt man Bühnenpräsenz!“ Findus schaute verdutzt hinterher und beschloss, dass dieser Vogel einfach zu verrückt zum Fressen war.