Es ist lange her, dass ich etwas „chronisches“ geschrieben habe.
Nun, immer noch bin ich dabei, meine eigene Handschrift zu finden. Wahrscheinlich geht es vielen Fotografen- sprich LICHTKÜNSTLERN- genauso. Ich selbst denke, dass dieser berühmte Wiedererkennungswert nicht von selbst kommt aber sich auch nicht vorsätzlich provozieren lässt. Das würden die Betrachter doch sofort spüren und die Arbeit missachten. Zu recht. Das hat nichts zu tun mit der zum Teil weitgehenden Bearbeitung von Fotos, der künstlerischen Verfremdung oder Abstraktion. Das ist im Sinne der Kunst gewollt.
Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass ich der eigenen Handschrift sozusagen hinterherfotografiere. Verzettele ich mich? Bin ich überhaupt noch gar nicht soweit?
Zugegeben , es fehlen mir Erfahrung und handwerkliches Können.
Ihr bemerkt sicherlich meinen Ruf nach Hilfe und Unterstützung und ich bitte euch um ehrlich gemeinten Rat.