Chinche rayada (Graphosoma italicum)
Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). …Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie erreicht eine Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern. Auffällig ist ihre leuchtend rote oder orange-rote Grundfärbung mit sechs schwarzen Längsstreifen auf dem Halsschild und dem Schildchen (Scutellum). Das Schildchen ist bei dieser Art besonders groß und bedeckt fast den gesamten Hinterleib. Die Unterseite weist ein rotes Muster mit schwarzen Punkten auf, während die Beine meist komplett schwarz gefärbt sind.
Im englischsprachigen Raum wird sie wegen dieser auffälligen, bunten Tracht oft liebevoll Minstrel Bug, also Minnesänger-Wanze genannt, da ihr Aussehen an die Gewänder mittelalterlicher Gaukler erinnert. Lange Zeit wurde sie fälschlicherweise mit der mediterranen Schwesterart Graphosoma lineatum gleichgesetzt, bis moderne genetische Analysen zeigten, dass es sich um zwei eigenständige Arten handelt, die sich optisch vor allem durch die Beine unterscheiden, da unsere heimische Streifenwanze tiefschwarze Socken trägt.
Die auffällige Kontrastfärbung dient als Warnsignal, dem sogenannten Aposematismus, für Fressfeinde, da die Tiere bei Bedrohung ein unangenehm schmeckendes Drüsensekret absondern. Diese biologische Alarmanlage funktioniert über ein Lernen durch Schmerz bei potenziellen Feinden. Junge, unerfahrene Vögel picken meist nur ein einziges Mal im Leben nach einer Streifenwanze, machen dabei eine extrem bittere, stinkende Erfahrung und meiden fortan zeitlebens alles, was rot-schwarz gestreift ist. Um diesen chemischen Schutzschild von Anfang an an die nächste Generation weiterzugeben, überziehen die Weibchen ihre im Frühsommer abgelegten Eigelege mit einem unsichtbaren Film aus ihren Wehrdrüsen, was die Eier für parasitäre Schlupfwespen ungenießbar macht.
Zur Verständigung untereinander nutzen die Tiere feine Bauchvibrationen, die über die Stängel und Blätter der Wirtspflanzen als Signale an Artgenossen übertragen werden. Die Streifenwanze ernährt sich rein pflanzlich und saugt vor allem an den reifenden Samen von Doldenblütlern wie Möhre, Fenchel oder Angelika. Wer die Insekten jedoch auf diesen Pflanzen sucht, wird ihre Kinder auf den ersten Blick kaum als solche erkennen. Die Larven beziehungsweise Nymphen besitzen nämlich noch keinerlei Streifen, sondern sind rundlich und unauffällig braun oder gelblich gemustert, um auf den vertrocknenden Samenständen perfekt getarnt zu sein, bevor sie erst mit der allerletzten Häutung schlagartig ihr buntes Warnkleid anlegen.
Die Überwinterung erfolgt als adultes Insekt in der Streuschicht oder unter Pflanzenresten. Einst war die wärmeliebende Streifenwanze in Mitteleuropa eine echte Rarität und vor allem im Mittelmeerraum heimisch, doch sie erweist sich als massiver Gewinner des Klimawandels. Durch die steigenden Temperaturen breitet sie sich seit Jahren rasant nach Norden aus, hat mittlerweile fast ganz Deutschland erobert und konnte sogar schon erfolgreich auf dem britischen Festland beim Brüten nachgewiesen werden.
Wusstet ihr, dass Streifenwanzen über feine Vibrationen der Pflanzenstängel miteinander kommunizieren?
📷 Sony Alpha 6700
🔭 Sony FE 100mm f2.8 macro GM OSS ⚡️ Godox v860iii s
⛅️ Cygnustech Diffusor 💾 V90 SD Card 🧩 27er Stack
⚙️ ISO 400, 100mm, f9, 1/100s 🌍 Fundort 91367
💻 Autostacker & Helicon Focus & Lightroom Más Menos Chinche rayada (Graphosoma italicum)
Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). …Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie erreicht eine Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern. Auffällig ist ihre leuchtend rote oder orange-rote Grundfärbung mit sechs schwarzen Längsstreifen auf dem Halsschild und dem Schildchen (Scutellum). Das Schildchen ist bei dieser Art besonders groß und bedeckt fast den gesamten Hinterleib. Die Unterseite weist ein rotes Muster mit schwarzen Punkten auf, während die Beine meist komplett schwarz gefärbt sind.
Im englischsprachigen Raum wird sie wegen dieser auffälligen, bunten Tracht oft liebevoll Minstrel Bug, also Minnesänger-Wanze genannt, da ihr Aussehen an die Gewänder mittelalterlicher Gaukler erinnert. Lange Zeit wurde sie fälschlicherweise mit der mediterranen Schwesterart Graphosoma lineatum gleichgesetzt, bis moderne genetische Analysen zeigten, dass es sich um zwei eigenständige Arten handelt, die sich optisch vor allem durch die Beine unterscheiden, da unsere heimische Streifenwanze tiefschwarze Socken trägt.
Die auffällige Kontrastfärbung dient als Warnsignal, dem sogenannten Aposematismus, für Fressfeinde, da die Tiere bei Bedrohung ein unangenehm schmeckendes Drüsensekret absondern. Diese biologische Alarmanlage funktioniert über ein Lernen durch Schmerz bei potenziellen Feinden. Junge, unerfahrene Vögel picken meist nur ein einziges Mal im Leben nach einer Streifenwanze, machen dabei eine extrem bittere, stinkende Erfahrung und meiden fortan zeitlebens alles, was rot-schwarz gestreift ist. Um diesen chemischen Schutzschild von Anfang an an die nächste Generation weiterzugeben, überziehen die Weibchen ihre im Frühsommer abgelegten Eigelege mit einem unsichtbaren Film aus ihren Wehrdrüsen, was die Eier für parasitäre Schlupfwespen ungenießbar macht.
Zur Verständigung untereinander nutzen die Tiere feine Bauchvibrationen, die über die Stängel und Blätter der Wirtspflanzen als Signale an Artgenossen übertragen werden. Die Streifenwanze ernährt sich rein pflanzlich und saugt vor allem an den reifenden Samen von Doldenblütlern wie Möhre, Fenchel oder Angelika. Wer die Insekten jedoch auf diesen Pflanzen sucht, wird ihre Kinder auf den ersten Blick kaum als solche erkennen. Die Larven beziehungsweise Nymphen besitzen nämlich noch keinerlei Streifen, sondern sind rundlich und unauffällig braun oder gelblich gemustert, um auf den vertrocknenden Samenständen perfekt getarnt zu sein, bevor sie erst mit der allerletzten Häutung schlagartig ihr buntes Warnkleid anlegen.
Die Überwinterung erfolgt als adultes Insekt in der Streuschicht oder unter Pflanzenresten. Einst war die wärmeliebende Streifenwanze in Mitteleuropa eine echte Rarität und vor allem im Mittelmeerraum heimisch, doch sie erweist sich als massiver Gewinner des Klimawandels. Durch die steigenden Temperaturen breitet sie sich seit Jahren rasant nach Norden aus, hat mittlerweile fast ganz Deutschland erobert und konnte sogar schon erfolgreich auf dem britischen Festland beim Brüten nachgewiesen werden.
Wusstet ihr, dass Streifenwanzen über feine Vibrationen der Pflanzenstängel miteinander kommunizieren?
📷 Sony Alpha 6700
🔭 Sony FE 100mm f2.8 macro GM OSS ⚡️ Godox v860iii s
⛅️ Cygnustech Diffusor 💾 V90 SD Card 🧩 27er Stack
⚙️ ISO 400, 100mm, f9, 1/100s 🌍 Fundort 91367
💻 Autostacker & Helicon Focus & Lightroom Más Menos Streifenwanze (Graphosoma italicum)
Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). …Hier eine, meiner persönlichen Meinung nach, der schönsten Wanzen, die wir in Deutschland haben. Mit ihren auffälligen roten und schwarzen Längsstreifen ist die Streifenwanze im Feld unverkennbar. Die Streifenwanze (Graphosoma italicum) ist eine Wanze aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Sie erreicht eine Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern. Auffällig ist ihre leuchtend rote oder orange-rote Grundfärbung mit sechs schwarzen Längsstreifen auf dem Halsschild und dem Schildchen (Scutellum). Das Schildchen ist bei dieser Art besonders groß und bedeckt fast den gesamten Hinterleib. Die Unterseite weist ein rotes Muster mit schwarzen Punkten auf, während die Beine meist komplett schwarz gefärbt sind.
Im englischsprachigen Raum wird sie wegen dieser auffälligen, bunten Tracht oft liebevoll Minstrel Bug, also Minnesänger-Wanze genannt, da ihr Aussehen an die Gewänder mittelalterlicher Gaukler erinnert. Lange Zeit wurde sie fälschlicherweise mit der mediterranen Schwesterart Graphosoma lineatum gleichgesetzt, bis moderne genetische Analysen zeigten, dass es sich um zwei eigenständige Arten handelt, die sich optisch vor allem durch die Beine unterscheiden, da unsere heimische Streifenwanze tiefschwarze Socken trägt.
Die auffällige Kontrastfärbung dient als Warnsignal, dem sogenannten Aposematismus, für Fressfeinde, da die Tiere bei Bedrohung ein unangenehm schmeckendes Drüsensekret absondern. Diese biologische Alarmanlage funktioniert über ein Lernen durch Schmerz bei potenziellen Feinden. Junge, unerfahrene Vögel picken meist nur ein einziges Mal im Leben nach einer Streifenwanze, machen dabei eine extrem bittere, stinkende Erfahrung und meiden fortan zeitlebens alles, was rot-schwarz gestreift ist. Um diesen chemischen Schutzschild von Anfang an an die nächste Generation weiterzugeben, überziehen die Weibchen ihre im Frühsommer abgelegten Eigelege mit einem unsichtbaren Film aus ihren Wehrdrüsen, was die Eier für parasitäre Schlupfwespen ungenießbar macht.
Zur Verständigung untereinander nutzen die Tiere feine Bauchvibrationen, die über die Stängel und Blätter der Wirtspflanzen als Signale an Artgenossen übertragen werden. Die Streifenwanze ernährt sich rein pflanzlich und saugt vor allem an den reifenden Samen von Doldenblütlern wie Möhre, Fenchel oder Angelika. Wer die Insekten jedoch auf diesen Pflanzen sucht, wird ihre Kinder auf den ersten Blick kaum als solche erkennen. Die Larven beziehungsweise Nymphen besitzen nämlich noch keinerlei Streifen, sondern sind rundlich und unauffällig braun oder gelblich gemustert, um auf den vertrocknenden Samenständen perfekt getarnt zu sein, bevor sie erst mit der allerletzten Häutung schlagartig ihr buntes Warnkleid anlegen.
Die Überwinterung erfolgt als adultes Insekt in der Streuschicht oder unter Pflanzenresten. Einst war die wärmeliebende Streifenwanze in Mitteleuropa eine echte Rarität und vor allem im Mittelmeerraum heimisch, doch sie erweist sich als massiver Gewinner des Klimawandels. Durch die steigenden Temperaturen breitet sie sich seit Jahren rasant nach Norden aus, hat mittlerweile fast ganz Deutschland erobert und konnte sogar schon erfolgreich auf dem britischen Festland beim Brüten nachgewiesen werden.
Wusstet ihr, dass Streifenwanzen über feine Vibrationen der Pflanzenstängel miteinander kommunizieren?
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