Bildbearbeitung unter Linux
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Da Apple ferngesteuert ist und Windows immer unverschämter wird bei der Einschränkung von Adminrechten: Wer hat Erfahrung mit Bildbearbeitung unter Linux, die über Standardanwendungen wie raw-Entwicklung und Feintuning mit "darktable" und Nachbearbeitung mit "gimp" (funktionell ok, aber umständlich) hinausgeht? Etwa zum Thema Focus-Stacking, Panoramas, HDR etc. Bis jetzt behelfe ich mir mit einem Windows in der VM, aber das ist elend langsam.
Servus
Gimp ist nach kurzer Einarbeitung alles andere als umständlich, so meine Meinung. Mir reicht Darktable und Gimp. Es gibt allerdings auch Programme für Stacking und Panorama. Ich muss daheim mal schauen welche ich Mal installiert habe. Genutzt habe ich diese allerdings bisher nicht. Dafür mache ich digital zu wenig.
Gruß Andreas
@Andreas F Die Basisfunktionen von Gimp: ja. Aber es gibt keine brauchbare Einbindung von Plugins, keine KI-gestützte Maskierung etc etc. Man kann damit alles machen, aber in Windows-Programmen z.B. von Franzis geht das deutlich effizienter. Selbst das uralte Corel Photopaint kann aktuelle Plugins (z.B. die zuvor genannten Programme) für Photoshop einbinden. Es gibt Linux-Varianten von ein paar Stacking- oder Pano-Programme. Aber zum Beispiel Picolay bringt keine brauchbaren Ergebnisse bei der automatischen Ausrichtung, und ist auch sonst nicht mit wirklich guten Stacking-Programmen (Platzhirsch ist wohl Helicon, ich arbeite mit Franzis) vergleichbar. Soft für Linux muß ja nicht zwingend open source sein.
Merci Gruß Ulf
Hallo Ulf
Das installieren von Plugins ist doch unter Linux Recht einfach. Auch gibt es jede Menge Plugins z.b. auch für Panorama.
In wie fern es da schon was im Bereich Stacking existiert kann ich nicht sagen und müsste selber schauen.
Ich suche Mal ein paar interessante Adressen raus. Ob heute oder zum Wochenende kann ich aber noch nicht sagen.
Gruß Andreas
@Andreas F Merci, ist nicht eilig. Komme im Moment sowieso micht zum Fotografieren, erst recht nicht zur Bildbearbeitung. Beruflich zu viel los.
@Dan Hone
Hallo Dan
"Leider gibt es in der Linux Welt immer weniger Anwender und auch weniger Entwickler von Software. "
Halte ich für ein Gerücht.
Insbesondere was die Entwickler von Software betrifft. Es kann ja jeder selber etwas entwickeln, was die Community ja auch fleißig macht.
Insbesondere was die Geschwindigkeit der Software betrifft sind native Lösungen oftmals den "professionellen" Windows Lösungen nicht nur ebenbürtig sondern oftmals überlegen.
Was für einen Profi natürlich wichtig ist sind die Standards wie er seine Arbeit zur Verfügung zu stellen hat. Da sind die Produkte von Adobe zum Beispiel praktisch zwingend.
Es gibt gute Gründe für die eine oder andere Welt. Für mich überwiegen eindeutig die von freien auf Unix basierte Betriebssystemen wie Linux oder BSD.
Aber soll ja jeder so halten wie er möchte.
Aber die von Dir pauschal geäußerten Aussagen zu Programmen unter Linux stimmen so einfach nicht und ich möchte das auch nicht so stehen lassen.
@Dan Hone Habe mir den Link mal angeschaut. In Sachen HDR hat sich ja wohl was getan, werd ich wohl mal das eine oder andere ausprobieren. Pano: Hugin kenne ich, ist nicht so toll. KI-Spielerei: Deep Art Effects habe ich, ist gut. Stacking war nichts da.