Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück
Sie standen nebeneinander, wie aufgereiht in einem stillen Ritual. Kein Anfang, kein Ende war klar zu erkennen, nur eine Richtung. Dort, wo der Blick klar war und die Haut noch geschlossen, begann das Leben in seiner ganzen Schwere. Gedanken, Erinnerungen, Hoffnungen hafteten an der Gestalt wie Schatten im Morgenlicht.
Doch mit jedem Schritt nach links wurde das Gewicht geringer. Die Konturen verloren ihre Schärfe, die Haut ihre Festigkeit. Was eben noch Körper war, wurde Körnung, wurde Staub. Nicht abrupt, nicht grausam – sondern unausweichlich. Als hätte die Zeit selbst leise ihre Hand aufgelegt und Stück für Stück genommen, was sie einst geliehen hatte.
Niemand widersetzte sich. Denn tief in jeder Gestalt lag das Wissen, das kein Wort braucht: Vergänglichkeit ist kein Fehler der Existenz, sondern ihre Bedingung. Alles, was Form annimmt, trägt den Moment seines Zerfalls bereits in sich. Nicht als Drohung, sondern als Wahrheit.
Der Staub fiel nicht sinnlos zu Boden. Er vermischte sich mit dem Licht, mit der Luft, mit allem, was noch kommen würde. Was verschwand, hörte nicht auf zu sein – es hörte nur auf, getrennt zu sein. Erinnerungen wurden zu Echo, Körper zu Materie, Leben zu Teil eines größeren Kreislaufs.
Und so blieb am Ende kein Schrecken zurück, sondern Stille. Eine Stille, die nicht leer war, sondern voll von Bedeutung. Denn der Mensch kann der Vergänglichkeit nicht entrinnen – aber er kann ihr begegnen. Mit Würde. Mit Bewusstsein. Und mit der leisen Erkenntnis, dass selbst im Staub noch Geschichte liegt.
Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück
Sie standen nebeneinander, wie aufgereiht in einem stillen Ritual. Kein Anfang, kein Ende war klar zu erkennen, nur eine Richtung. Dort, wo der Blick klar war und die Haut noch geschlossen, begann das Leben in seiner ganzen Schwere. Gedanken, Erinnerungen, Hoffnungen hafteten an der Gestalt wie Schatten im Morgenlicht. Doch mit jedem Schritt nach links wurde das Gewicht geringer. Die Konturen verloren ihre Schärfe, die Haut ihre Festigkeit. Was eben noch Körper war, wurde Körnung, wurde Staub. Nicht abrupt, nicht grausam – sondern unausweichlich. Als hätte die Zeit selbst leise ihre Hand aufgelegt und Stück für Stück genommen, was sie einst geliehen hatte. Niemand widersetzte sich. Denn tief in jeder Gestalt lag das Wissen, das kein Wort braucht: Vergänglichkeit ist kein Fehler der Existenz, sondern ihre Bedingung. Alles, was Form annimmt, trägt den Moment seines Zerfalls bereits in sich. Nicht als Drohung, sondern als Wahrheit. Der Staub fiel nicht sinnlos zu Boden. Er vermischte sich mit dem Licht, mit der Luft, mit allem, was noch kommen würde. Was verschwand, hörte nicht auf zu sein – es hörte nur auf, getrennt zu sein. Erinnerungen wurden zu Echo, Körper zu Materie, Leben zu Teil eines größeren Kreislaufs. Und so blieb am Ende kein Schrecken zurück, sondern Stille. Eine Stille, die nicht leer war, sondern voll von Bedeutung. Denn der Mensch kann der Vergänglichkeit nicht entrinnen – aber er kann ihr begegnen. Mit Würde. Mit Bewusstsein. Und mit der leisen Erkenntnis, dass selbst im Staub noch Geschichte liegt.