Der Blick wandert nach oben, in ein Geflecht aus Ästen, das sich weit in den klaren Himmel streckt.
Zwischen den Zweigen sitzen die kugeligen Nester der Misteln – unscheinbar und doch allgegenwärtig, wie kleine Inseln im Geäst.
Man sieht einen Baum, der längst nicht mehr allein ist, dessen Krone von anderen Leben durchzogen wird.
Und man spürt diese leise Koexistenz: ein Gleichgewicht zwischen Tragen und Genährtwerden, zwischen Stärke und stillem Nehmen.
Die stillen Mitbewohner
Der Blick wandert nach oben, in ein Geflecht aus Ästen, das sich weit in den klaren Himmel streckt.Zwischen den Zweigen sitzen die kugeligen Nester der Misteln – unscheinbar und doch allgegenwärtig, wie kleine Inseln im Geäst.
Man sieht einen Baum, der längst nicht mehr allein ist, dessen Krone von anderen Leben durchzogen wird.
Und man spürt diese leise Koexistenz: ein Gleichgewicht zwischen Tragen und Genährtwerden, zwischen Stärke und stillem Nehmen.