Andreas Bibas 25.01.2026, 13:06 #1

Photo Editing

Photo software
Hallo an Alle,

Mit welchen Fotoprogrammen arbeitet ihr und warum.

Welche Unterschiede seht ihr und worin liegen die Vorteile mit dem jeweiligen Programm zu arbeiten.

Ich arbeite mittlerweile mit Luminar NEO und Lightroom Classic, Mit PS eigentlich gar nicht mehr.

PS ist mir zu kompliziert geworden auch wenn es nach wie vor das Umfangreichste Programm ist.

Luminar ist Übersichtlich und verbessert sich ständig mit vielen Presets, die einfach einzupflegen sind.

Na dann last mal hören.😉
Foto profilo
Wolfram Sieber 25.01.2026, 13:18 #2
Ich arbeite auch mit Luminar, ab und an mit Affinity. Zum stacken nehme ich Helikon Focus, zum entrauschen Topaz Denuise, zum nachschärfen Topaz Sharpen. Diese beiden Programme arbeiten diesbezüglich besser wie Luminar. PS spielt bei mir keine Rolle. Radiant wäre noch eine Überlegung wert. Habe es getestet und muss sagen, zuweilen liefert es sehr beeindruckende Ergebnisse. Aber nun ja, 130 Euronen.
Maja S. 25.01.2026, 13:49 #3
Ich hatte lange Zeit Lightroom, habe aber Zoner gefunden, das Lightroom sehr ähnlich ist. Daneben habe ich Luminar Neo und Luminar Mobile, außerdem ab und an Photofiltre. Fùr schnelle Anpassung habe ich am Tablet Snapseed.
Martin Bütow 25.01.2026, 16:55 #4
Ich kann mich seit Jahren nicht entscheiden ...😉 Die eierlegende Wollmilchsau, die alles umfasst und dennoch einfach zu bedienen ist, gibt's wahrscheinlich nicht. Momentan ist mein Favorit für gezielte Bildbearbeitung DxO PhotoLab, für spezielle Dinge arbeite ich aber auch mit Luminar Neo oder Topaz Photo AI. Wenn man gar kein Geld für Programme ausgeben möchte, kann digiKam eine interessante Alternative sein, zumal es gleichzeitig ein ganz gutes Foto-Verwaltungsprogramm ist (wofür ich es nutze ...). Wenn's auf dem Handy schnell gehen soll, nehm ich die interne Software und/oder PicsArt.
Katja Harder 25.01.2026, 17:35 #5
Ich habe mich gerade ein wenig in Gimp eingearbeitet und muss sagen das da an Funktionen alles dabei ist. Nur leider sehr schwierig in der Bedienung und nicht mal eben für zwischendurch geeignet.

Gruß Katja
Ulf Simon 25.01.2026, 21:52 #6
DxO verwende ich nur zum Entrauschen, da scheint es die beste Lösung auf dem Markt zu sein. Von Luminar hab ich mich wieder verabschiedet: zu viel Werbung, zu viele kitschige Montagevorlagen, aber keine brauchbaren manuellen Feineinstellungen.

Mein Standard zu Raw-Entwicklung und Archivierung / Tagging ist darktable (freeware, bei mir unter linux, gibt's aber auch für Äpfelchen und Windoofs) Für weitere Bearbeitung ab ich ein uraltes Corel-Photopaint: Photoshop-Plugins werden erkannt und verarbeitet, das Ganze läuft in der VM unter Linux. Gimp kannzwar viel, ist aber umständlich in der Bedienung. Und die graphische Oberfläche ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Zum Stacken oder Panos Verrechnen verwende ich die kleinen Programmchen von Franzis, auch in der VM.

Was bei mir NIE auf den Rechner kommt, ist Abo-Software, und US-Software versuche ich weitgehend zu vermeiden, vor allem wegen Zensur in KI-Programmen. Für KI habe ich eine Lifetime-Lizenz von artspace, und ein paar lokale Lösungen auf Basis von stable diffusion oder flux (frei unter linux)
Maja S. 28.01.2026, 10:09 #7
@Maja S.: Nachtrag:

Zoner wurde vor 30 Jahren in Tschechien gegründet, Hauptsitz ist in Brünn/ Tschechien, Niederlassungen aktuell in Japan, Deutschland, Spanien, Slowakei und Florida. Auszeichnungen erhalten
Frank Schilling 07.05.2026, 20:52 #8
@Katja Harder:
Hallo Katja, Gimp empfinde ich ebenfalls als sehr umfangreich. Ich hatte es lange Zeit auf meinem Dienstrechner. In seinen Funktionen und von der Struktur her ähnelt es Photoshop, das ich privat nutze (CS6). Allerdings empfand ich Photoshop von der Bedienung/Befehlsstruktur her etwas eingängiger und die Werkzeugnutzung zielgenauer, wenn ich einzelne Pixel ansteuern möchte. Das mag natürlich auch am Rechner selbst liegen. Jedenfalls bieten beide Programme alles und noch viel mehr von dem, was zumindest ich jemals brauchen werde.
Thomas Wyschkony 10.06.2026, 21:36 #9
Hallo zusammen,

ich nutze Adobe Lightroom in der Cloudvariante und das ist mir jeden Cent für das Abo wert.
Zur Retusche verwende ich Reblum und z.B. für S/W Konvertierung und andere Spezialitäten NIK Collection 9.
Luminar Neo habe ich auch im Gebrauch, das macht mit aber immer noch einen sehr wackeligen Eindruck (stürzt beim Beenden manchmal ab, Masken sind nicht sauber, KI-Funktionen sind ein Witz, Radieren erfindet mehr als dass es radiert), so ist Luminar bei dazu verdonnert meine KI-Generierten Fotos zu finalisieren.

Thomas
Ulf Simon 10.06.2026, 22:01 #10
@Thomas Wyschkony: Schau Dir in Sachen KI Masken, Composing, Upscaling etc mal artspace.ai an. Deutlich besser als Luminar, und eine lifetime-Lizenz gibt's für rund einen Hunni, updates inclusive. Kein Abo-Mist.
Linda Look 07.08.2026, 10:24 #11
Ich nutze seit Jahren Lightroom und Photoshop zur Bildbearbeitung. Ich habe zwischendurch immer mal was anderes, wie Luminar, Affinity oder Gimp probiert. Bin aber immer wieder zu LR und PS zurückgekehrt. Für mich einfach das "Non-plus-Ultra. Klar kostet das Abo jeden Monat ein paar Euro, aber die sind es mir wert. Und wer gibt nicht mal öfter Geld für wesentlich sinnfreiere Dinge aus. ☺️
Hört sich jetzt wieder wie Werbung an. 🙈 Ist es aber nicht, sondern pure Überzeugung.🙂🙂
Gerd Böh 07.08.2026, 13:21 #12
@Andreas Bibas:
Für Bildbearbeitung nutze ich Photoshop und als klare Empfehlung Zoner. In Zoner ist vieles selbsterklärend, der Leistungsumfang ist nicht schlechter als Photoshop. Das sind die beiden Hauptprogramme. Daneben gibt es für spezielle Zwecke besondere Programme, die hier zum Teil auch schon genannt wurden. Seit etwa einem Jahr nutze ich auch KI - bei mir ChatGPT - für die Nachbearbeitung von Bildern. Das klappt hervorragend, wenn man seine KI erstmal auf gewisse grundsätzliche Sachen getrimmt hat. Mit KI nachbearbeitete Bilder sind bei mir in einem eigenen Ordner "KI-Foto-Mix" ausgewiesen. VG, gerd
Bernd Ulrich 07.08.2026, 19:36 #13
@Linda Look: Da bin ich ganz auf deiner Seite. Ich bin Lightroom-Anwender der ersten Stunde, also seit der Version 1, die im Februar 2007 herauskam. Zusätzlich nutze ich die Nik-Software (zu wenig). Auch für mich hat Lightroom alles was ich brauche und ich bin zufrieden. Und die Abo-Diskussionen interessieren mich da überhaupt nicht. Photoshop habe ich nicht und brauche ich auch nicht. Als Bildbetrachter arbeite ich mit IrfanView.
Jörg Wolfshöfer 07.08.2026, 20:06 #14
Ich habe lange Jahre mit Lightroom und Photoshop gearbeitet.
Aber seit es ON1 Photo Raw gibt, entwickle ich alles mit diesem Programm. Ich habe es in PS und LR früher auch als Plugin genutzt!
Jetzt nutze ich nur noch ON Photo Raw Max, als Plugins nutze ich NIK-Filter und Topaz Studio 2!
Für manche Arbeiten nutze ich auch Affinity2 z.B. Stacking. Ich habe beide Programme in jeweils das andere eingebunden und kann so in beiden Programmen arbeiten. Mein Bildbetrachter ist seit Anfang an ACDSee Photo Studio.
Bernd Ulrich 07.08.2026, 21:16 #15
@Jörg Wolfshöfer: Ich geb ja zu, dass ich auch das eine oder andere Fotobearbeitungsprogramm (On1, DxO, Affinity usw.) ausprobiert habe. Aber erstens fällt es mir mit fast 70 schwer, mich in andere Programme einzuarbeiten. Und zweitens habe ich mich an den Workflow mit Lightroom gewöhnt. Da zahle ich lieber die Abo-Gebühren und kenne das Programm. Statt Einarbeitungszeit zu investieren, gehe ich dann lieber fotografieren.
Jörg Wolfshöfer 08.08.2026, 00:36 #16
@Bernd Ulrich:
Da wir im gleichen Alter sind, stimme ich dir zu! Ich weiß, dass es immer schwierig ist, auf ein anderes Programm umzusteigen. Hat man sich erst einmal an den Workflow eines Programms gewöhnt, fällt die Umstellung schwer. Und glaub mir, Bernd, das ist nicht nur im Alter so – auch viele Jüngere tun sich schwer damit. Früher gab es große Unterschiede zwischen den Programmen, doch heute sind sie fast verschwunden. Mittlerweile sind alle gleich gut, und es kommt nur noch auf den persönlichen Geschmack an!
Das Programm, mit dem man persönlich den richtigen Workflow hat und gute Ergebnisse produziert, bei dem sollte man bleiben.
Ulf Simon 08.08.2026, 12:56 #17
Mir (auch auf die 70 zugehend) fällt auf, daß viele einst gute Programme jetzt völlig mit Preset-Schnickschnack überfrachtet sind. Für eine gute Raw-Entwicklung reichen fünf oder sechs Schieberegler. Wenn man im Effektbereich unterwegs ist, vllt. noch Kanaltausch und SW. Mit Umstellung auf andere Software habe ich wenig Probleme, da ich als Linux-User sowieso viel variiere. Und in der Linux-Community gibt es auch immer wieder gute Innovationen. Und fast alles open source. Und am PC sitze ich nachts, fotografieren geh ich meist tagsüber😉
Jörg Wolfshöfer 08.08.2026, 13:02 #18
@Ulf Simon:
Mit den Prestes gebe ich dir recht, Ulf! Aber die Presets sind wirklich gut, ob in den Bearbeitungsprogrammen oder in den Plugins!
Aber wenn es darauf ankommt, passt das Preset meistens nicht für das Foto, das man ausgewählt hat, und nun geht die Bastelei los!
Also, lieber gleich selber einstellen, dann weiß man, was man macht!
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