Hallo und danke für die rege Beteiligung.
Hier noch kurz die Eckdaten zu dieser Aufnahme. Eigentlich wollte ich ja Paris einstellen, um das ging es ja, aber Stefan war so nett sich auch dieser Aufnahme anzunehmen.
Es handelt sich um einen Ilford Delta 3200 KB. Ich meine ich habe seinerzeit mit einem Ausgleichsentwickler, Emofin, den Film auf 6400 oder 12800 getrieben. Es war seinerzeit sehr dunkel bei der Aufnahme. Das war trotz eines 50mm 1.2 bei Offenblende notwendig. Daher das doch ausgesprochen hübsche Korn. In wie weit die Kompression auf die hier notwendige Größe mit rein spielt kann ich nicht sagen. Aber es wird ja nicht besser.
Es wurde der Sensor einer Canon 5DII genutzt. ISO 100 1/1000
@Günter: Ja es gibt natürlich den Weg mit einem Makro Dias bzw Negative zu digitalisieren. Ich habe auch irgendwo noch eine selbst gebaute Vorrichtung dafür rum fliegen. Sie diente früher zum verstärken von Negativen im Dunkelfeld.
Du hast das auch richtig verstanden das Licht wird direkt auf den Sensor der Kamera projiziert. Ist übrigens auch nicht meine Idee. Siehe hier:
http://www.kaiiv.de/diaduplikator/Es gibt ähnliche Nothoden auch mit einem Projektor. Ich habe in 30 Jahren Laborarbeit auch den ein oder anderen Film versaut aber einen TMAX habe ich so noch nicht gequält.

Ja eigentlich geht es eigentlich hauptsächlich um die Bildaussage. Was leider nicht immer so gesehen wird.
@Leo: Ja am liebsten wäre mir tatsächlich der Scann auf einem Flachbildscanner um die Prints ins digitale zu überführen. Das ist seit meinem Wechsel zu Linux derzeit nicht möglich. Habe ich aber bisher auch nicht vermisst.
Das interessante am ablichten vom Vergrößerer ist ja offensichtlich, daß auch Ausschnittvergrößerungen vorgenommen werden können. Bzw es ergeben sich auch die Möglichkeit von digitalen Photogrammen. Die habe ich bisher und werde es auch weiterhin auf Papier erstellen, es aber auch im Frühjahr mal so versuchen. Photogramme aus der Bildbühne bieten ja gerade die Möglichkeit kleine Dinge groß abzubilden.
Ich schweife allerdings ab. Es ging ja in der Ursprungsfrage die aufgeworfen wurde was ist noch im Negativ bzw RAW drin. Und was kann bei der Digitalisierung eventuell noch ŕausgeholt werden. Verlustbehaftet ist das immer. Bei der Erstellung des Jpg und der runter Rechnung auf Forum Format wird es ja zwangsweise schlechter. Die Datei welche ich von Stefan hatte war 8 MB groß. Das RAW 30MB. Ich traue mich daher gar nicht die Datei in Originalgröße einzustellen.
Mein weg der Digitalisierung wird weiterhin vornehmlich das ablichten eines Prints sein. Das Ziel ist bei mir vorrangig der Print und nicht die digitale Darstellung. Ich denke ich werde aber auch noch Ausschnittsvergrößerungen anfertigen. Hier insbesondere von höchst auflösenden Filmen. Die zeigen analog auch bei Bodenprojektion immer noch feinste Details. Wird interessant was da geht. Allerdings nicht in nächster Zeit. Habe gestern den Vergrößerer wieder ausgerichtet. Hier scheint die Sonne und wenn meine Regierung was unternehmen möchte, geht es für mich das Wochenende nicht in die Duka. Eventuell fange ich Licht ein. Schaun mir mal.
Ich habe auch noch einen Print von der Aufnahme um zu sehen wie ich das analog auf Papier gebracht habe.
Gruß Andreas
