So nannten wir die Kornfelder nach der Ernte. Als Kind liefen wir gerne barfuß durch hohe Grasfelder. Ob Brensessel oder Diestel – alles war zu ertragen und der brennende Schmerz schnell wieder vergessen.
Kamen wir jedoch an ein Stoppelfeld und wollten es überqueren, so klingelten die Alarmglocken. Die ersten Schritte waren noch eine Mutprobe. Es pikste unangenehm an der Fußsohle. Das vormals laute Lachen änderte sich schnell in ein „Aua“-Gestammel. Also, Schuhe wieder anziehen und weiter laufen. Jetzt knirschte es unter den Schuhen, wenn die aufrecht stehenden Halme bei jedem Schritt brachen. Das machte dann wieder Spaß.
Genauso wie dieses Geräusch habe ich bis heute immer noch den intensiven Duft von Stroh und Heu in Erinnerung. Wir hatten Freunde, die zu Hause einen Bauernhof hatten. Wir haben öfters in den Strohballen toben dürfen. Der Geruch und der Kontakt mit Heu war und ist für mich ein Gefühl von Bodenständigkeit, was viele unserer Kinder heute nicht mehr erleben können. Schade !
„Stoppelfelder“
So nannten wir die Kornfelder nach der Ernte. Als Kind liefen wir gerne barfuß durch hohe Grasfelder. Ob Brensessel oder Diestel – alles war zu ertragen und der brennende Schmerz schnell wieder vergessen.Kamen wir jedoch an ein Stoppelfeld und wollten es überqueren, so klingelten die Alarmglocken. Die ersten Schritte waren noch eine Mutprobe. Es pikste unangenehm an der Fußsohle. Das vormals laute Lachen änderte sich schnell in ein „Aua“-Gestammel. Also, Schuhe wieder anziehen und weiter laufen. Jetzt knirschte es unter den Schuhen, wenn die aufrecht stehenden Halme bei jedem Schritt brachen. Das machte dann wieder Spaß.
Genauso wie dieses Geräusch habe ich bis heute immer noch den intensiven Duft von Stroh und Heu in Erinnerung. Wir hatten Freunde, die zu Hause einen Bauernhof hatten. Wir haben öfters in den Strohballen toben dürfen. Der Geruch und der Kontakt mit Heu war und ist für mich ein Gefühl von Bodenständigkeit, was viele unserer Kinder heute nicht mehr erleben können. Schade !