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Mit dem Wachstum des Hafens auf der Südseite der Elbe seit den 1870er Jahren stieg auch die Zahl der Werft- und Industriearbeiter, die täglich zweimal die Elbe überqueren mussten. Die kleinen Hafenfähren konnten die Menschenmengen bald nicht mehr bewältigen, zudem war der Fährverkehr zu stark von der Witterung abhängig. Der Ruf nach einer zuverlässigen Verbindung von Steinwerder zum Hafen wurde immer lauter. Aufgrund des begrenzten Platzes war ein Tunnel mit senkrechten Zugängen die einzig sinnvolle Lösung – aber erst im März 1907 bewilligte der der Senat die notwendigen finanziellen Mittel für das kostspielige Großprojekt.
Im Juli 1907 folgte der erste Spatenstich unter der Leitung von Otto von Stockhausen. Insgesamt 10,7 Millionen Goldmark kostete der Bau, an dem 4.400 Arbeiter beteiligt waren. Zunächst wurden Stück für Stück die 426,5 m langen Tunnelröhren gebaut, mit Eisen-Tübbings ausgekleidet und zusätzlich mit Beton gegen das Aufschwimmen gesichert. Danach installierte man die Fahrstühle und Stromleitungen, bevor schließlich die Tunnelwände gekachelt und mit Ornamenten versehen wurden. Die feierliche Eröffnung fand am 7. September 1911 statt. Der Tunnel wurde 2003 unter Denkmalschutz gestellt und zum 100-jährigen Jubiläum 2011 als „historisches Wahrzeichen der Ingenieursbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet.
Elbtunnel
Mit dem Wachstum des Hafens auf der Südseite der Elbe seit den 1870er Jahren stieg auch die Zahl der Werft- und Industriearbeiter, die täglich zweimal die Elbe überqueren mussten. Die kleinen Hafenfähren konnten die Menschenmengen bald nicht mehr bewältigen, zudem war der Fährverkehr zu stark von der Witterung abhängig. Der Ruf nach einer zuverlässigen Verbindung von Steinwerder zum Hafen wurde immer lauter. Aufgrund des begrenzten Platzes war ein Tunnel mit senkrechten Zugängen die einzig sinnvolle Lösung – aber erst im März 1907 bewilligte der der Senat die notwendigen finanziellen Mittel für das kostspielige Großprojekt.Im Juli 1907 folgte der erste Spatenstich unter der Leitung von Otto von Stockhausen. Insgesamt 10,7 Millionen Goldmark kostete der Bau, an dem 4.400 Arbeiter beteiligt waren. Zunächst wurden Stück für Stück die 426,5 m langen Tunnelröhren gebaut, mit Eisen-Tübbings ausgekleidet und zusätzlich mit Beton gegen das Aufschwimmen gesichert. Danach installierte man die Fahrstühle und Stromleitungen, bevor schließlich die Tunnelwände gekachelt und mit Ornamenten versehen wurden. Die feierliche Eröffnung fand am 7. September 1911 statt. Der Tunnel wurde 2003 unter Denkmalschutz gestellt und zum 100-jährigen Jubiläum 2011 als „historisches Wahrzeichen der Ingenieursbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet.