Azurblau gestrichene Kolonialhausfassade in der Calle El Llano in Sancti Spíritus, Kuba.
Typische Stilelemente der Wohnhäuser
Die herrschaftlichen Wohnbauten zeigen gut, wie europäische Architektur an die Tropen angepasst wurde:
Typische Merkmale der historischen Architektur sind:
Hellblaue Außen…Azurblau gestrichene Kolonialhausfassade in der Calle El Llano in Sancti Spíritus, Kuba.
Typische Stilelemente der Wohnhäuser
Die herrschaftlichen Wohnbauten zeigen gut, wie europäische Architektur an die Tropen angepasst wurde:
Typische Merkmale der historischen Architektur sind:
Hellblaue Außenwand mit weißer Rahmenstruktur
Kunstvolle, vergitterte Fenster und Holztüren im Kolonialstil
Pflastersteinweg aus Kopfsteinpflaster vor dem Gebäude Fenster und Rejas:
Die riesigen, bis zum Boden reichenden Fenster sind mit schweren Holzläden und kunstvoll geschmiedeten Eisengittern (Rejas) versehen, die Schutz boten, aber die kühlende Brise hereinließen.
Dächer und Aleros:
Die charakteristischen Terrakotta-Ziegeldächer enden in weit ausladenden Dachtraufen (Aleros), die die bunten Kalkfassaden vor dem tropischen Starkregen schützten.
Pflastersteine:
Besonders gut lässt sich dieses koloniale Flair in der Calle Llano erleben, einer der wenigen Straßen, die ihr ursprüngliches, uriges Kopfsteinpflaster komplett bewahrt haben
Die historische Entwicklung der Stadt
Die Verlegung (1524): Gegründet im Jahr 1514 von Diego Velázquez de Cuéllar am Río Tuinicú, wurde die Siedlung bereits zehn Jahre später an das Ufer des Río Yayabo verlegt, um den verheerenden Überfällen von Piraten und Korsaren zu entgehen.
Der Zucker-Boom (17. & 18. Jahrhundert):
Durch die weiten Zuckerrohrfelder und die Viehzucht erlangte die lokale Oberschicht enormen Reichtum. Dieser Wohlstand führte dazu, dass einfache Holzhütten nach und nach durch herrschaftliche, steinerne Villen der "Zuckerbarone" ersetzt wurden.
Architektonische Reife (19. Jahrhundert): In dieser Epoche entstanden die wichtigsten Infrastruktur- und Kulturbauten, die bis heute das Stadtbild prägen und den Übergang zum Klassizismus markieren.altro Meno