Rauch über dem Delta!
Der Rauch seiner Zigarre steigt langsam in die Dunkelheit, als würde er die Erinnerungen vergangener Jahrzehnte in die Luft zeichnen. Jeder Ton seiner reich verzierten Gitarre trägt das Echo staubiger Straßen, flirrender Hitze und langer Nächte voller Sehnsucht. In den tiefen Furchen seines Gesichts liegt die Geschichte des schwarzen Blues, geboren aus Schmerz, gewachsen aus Hoffnung, veredelt durch Würde.
Seine Finger greifen die Saiten mit einer Ruhe, die nur jemand kennt, der das Leben in all seinen Schattierungen erfahren hat. Der Blues ist kein Lied, er ist ein Bekenntnis. Er ist das Flüstern der Baumwollfelder, das Murmeln des Mississippi, das Pochen eines Herzens, das trotz allem weiterschlägt.
Und während die Asche seiner Havana langsam fällt, bleibt eines bestehen, dieser warme, dunkle Klang, der die Nacht füllt, ehrlich, rau und unsterblich.